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ZUMBA ZUMBA welch ein Singen

Das hatte die ehrwürdige St. Hubertus-Kirche auch noch nicht gehört und gesehen. Trommeln, pfeifen, singen – eine Karibik Parade und im wahrsten Sinne des Wortes eine kunterbunte „Junge Harmonie“, die durch den Haupteingang mit viel Gejubel in die Kirche einzieht.
Aber  HALT !  Der Reihe nach.

Am Anfang stand die Idee. Geboren von Nicole Becker, Jennifer Franke, Janina Kellermann und Chorleiterin Maike Peters. Es sollte sowohl für Besucher als auch für die Akteure eine Reise im Advent um die Welt werden.
„Des ewigen Gedudels von Last Christmas, das wirklich überall zu hören ist, überdrüssig, bricht eine überlastete Frau im Weihnachtstrubel zusammen.“ Die Idee wird weiter gesponnen. „Die Frau bekommt ein Ticket einer magischen Reiseleiterin“, glänzend gespielt und vorgetragen von Katja Severin und Anika Esteban Harms, „kann so dem eigenen Weihnachtsstress entfliehen. Sie besucht sieben verschiedene Länder, sieht die unterschiedlichsten Bräuche und das, was den Menschen an Weihnachten wirklich wichtig ist.“

Eine Reise einmal um den ganzen Globus? Flugzeug! Diese Idee setzt Janina Kellermann auf ihrem Entwurf für das Plakat um. Keine Eintrittskarten ! Wir machen Flugtickets ! Während also Uwe Becker sich den Kopf über die Gestaltung und Druck der Tickets und des Programmheftes machte, war Nicole Becker damit beschäftigt, Texte und Ablaufprogramme zu schreiben; Christian Franke grübelte über Bühnenbilder und Ehefrau Jennifer, die manchmal nicht mehr wusste  wo ihr der Kopf stand, war verantwortlich für Organisation, Realisation, Verkauf und Finanzen.
Alles passt aber nicht zusammen ohne die entsprechende Musik und Arrangements für
22 Lieder.
Das hat nun unsere wunderbare und einzigartige Maike Peters in Tag- und Nachtarbeit hingekriegt. „Gut, dass Oma und Opa in der Nähe wohnen“, erzählt Ehemann Michael.
Wir wissen genau, was er damit gemeint hat.

  1. Station POLEN: mit der gut aufgelegten Solistin Lena Sold und dem auf polnisch gesungenen Lied „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ begann die Reise. Klasse auch, wie dann alle Besucher gemeinsam mit dem Chor das „Dona Nobis Pacem“ sangen.
  2. Station ENGLAND: Ingo Ramminger als Solist zusammen mit Kathy Schäperklaus, Jennifer Franke, Sarah Neuhaus und Kirsten Padberg als Begleitchor sowie Markus Pape an der Gitarre brachten John Lennon´s „so this is Christmas/War ist over“ zu Gehör. „Jingle Bells, Fist Noël und joy to the world“ durften natürlich auch nicht fehlen.
  3. Station SPANIEN: Man sah es an den rhythmischen Bewegungen der Zuschauer, dem Fingerschnipsen, dass sie bei Liedern wie „Gatatumba“ oder „Zumba Zumba“ voll dabei waren. So war es dann auch einfach, sie zum Mitsingen von „Feliz Navidad“ zu bewegen. Schon an dieser Stelle, Publikum – Ihr ward großartig!
    Dann flogen alle „über den großen Teich“.
  4. Station KARIBIK: So ging es zu Anfang dieses Artikel ja los. Ein richtiger Kracher! Gänsehautfeeling! „de virgin Mary“ und „Maria hat ein  Baby“ waren die Gesangsstücke, bei denen selbst die „alten Hasen und Häsinnen“ den Groove auspackten, genau wir bei unsere  nächsten
  5. Station USA: Nach dem bekannten „Rudolph mit der roten Nas´“, umwerfend und unvergleichlich interpretiert von der zauberhaften Sarah Neuhaus (siehe Bilder) und „do they know it´s Christmas“ landeten wir dann in der
  6. Station ÖSTERREICH: Zusammen mit der Gemeinde wurde „Leise rieselt der Schnee“ gesungen und dann von Kleingruppen des Chores der „Andachtsjodler“ und „lasst uns lauschen“ dargeboten.
  7. Station ITALIEN: Herausragend hier unser Duo mit Nicole Becker und  Maike Peters, die das nicht ganz einfache „Astro del Ciel (Stille Nacht)“ ganz wunderbar intonierten. Die Männer sangen ihr „tu scendi dalle stelle (zu Bethlem überm Stall)“ bevor es über das „Gloria“ zum Höhepunkt und Abschluss des Singspiels kam.

„We are the World“  …lasst uns begreifen, dass wir nur etwas ändern können, wenn wir zusammen stehen, … wir alle sind Teil der großen Familie Gottes und die Wahrheit ist, dass Liebe alles ist was wir brauchen, …und es ist wahr,   w i r  können dafür sorgen, dass es besser wird, DU und ICH

Die „Junge Harmonie“ bedankt sich bei:

Tom Ludwig für die 3-D Projektionen
Marco Holluba für die Fotos
Miriam Lehmann als Flötistin
Mathis Henseler für die Flugansagen
Malte Becker, Tim Voßbeck, Carolin Padberg, Jana Bothe und Marek Becker (Schauspieler)
allen Helferinnen und Helfern, die zu diesem guten Gelingen beigetragen haben
und bei unserem hervorragenden Publikum und wünscht allen

Frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes Neues Jahr

Weihnachten 2016

 

 

1. Mai Bildergallerie

1. Mai

1. Mai – und „halb Müschede“ war dabei

Die Junge Harmonie feierte fröhlich und ausgelassen

1_Mai_2015Was war denn das für ein Auftakt in die
Freiluftsaison?

Die „Junge Harmonie“ Müschede lädt ein zum
Maibaumfest und geht zu Beginn am 30.04. im heftigen Starkregen unter, um einen Tag später in der 1.Mai-Sonne aufzuerstehen und ein grandioses Fest hinzulegen, wie man es im Dorf lange nicht mehr gesehen hat.

Konnte man zum Auftakt am 30.04. die Gäste noch einzeln und per Handschlag begrüßen, so stürmten die Müscheder den Dorfplatz einen Tag später bei schönstem Maiwetter und ließen es so richtig krachen.

„Wir haben nur darauf gewartet, nach dem Regen wieder rauszukommen“, hieß es vielfach von den Besuchern. Und so war es dann auch. Grill und Bierstand waren umlagert, die Kleinen „schürften im Dorfbach nach Gold“, ließen sich unter Anleitung von Nicole Becker und Sarah Neuhaus schminken, wurden durch Clown Jenni Franke so richtig bespaßt oder vergnügten sich einfach in der Hüpfburg. Derweil konnten es sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen wohlergehen lassen.

Zwischendurch entführte die „Junge Harmonie“ mit einer Gesangeinlage die Besucher. Zunächst ging es „über 7 Brücken“ und gleich danach in den Dschungel. Aber keine Angst: „der Löwe schläft ja heut Nacht“.

So wurde es für Alle noch ein wunderbarer, sonniger und harmonischer 1.Mai, der noch bis weit in die Abendstunden dauerte.